GründerChampions
"Die Leute wollen Spaß"
Mit den Gründerchampions starteten die Gründer- und Unternehmertage 2005 (deGUT) in Berlin - biz-AWARDS war dabei.
"Die Leute, die mit uns eine Tour planen, wollen Spaß", sagte Tina Lorenz, Gründerchampion aus dem Saarland.
Die Gründerin von "Die Touragentur", die Outdoor-Touren im Saarland organisiert, sagt, auf dem hart umkämpften Tourismusmarkt komme es auf das richtige Marketing an. "Die Auszeichnung brachte mir bereits einige Aufmerksamkeit in der Presse".
Ein Team vom ZDF hatte die Unternehmerin bereits besucht, und die regionalen Zeitungen berichteten vom Sieg in dem bundesweiten Wettbewerb, in dem jedes Bundesland einen GründerChampion präsentiert.
Auszeichnung vermarkten
Positive Resonanz in der Presse erhofft sich auch Jürgen Tandetzki, "Der Keksbäcker" und GründerChampion aus Hamburg. "Ich nutze den Preis für das Marketing für mein Unternehmen", sagt Tandetzki.
Das Erfolgsgeheimnis seiner Bäckerei verriet Tandetzki biz-AWARDS: "Ich bediene eine Nische, in der ich kaum Konkurrenz habe. Früher hat jeder Bäcker auch Kekse gebacken, aber das lohnt sich nicht mehr. Wenn ein normaler Bäcker heute eine Anfrage bekommt, mal eben 40 Kilogramm Kekse auszuliefern, dann fehlen die Kapazitäten."
Zwei Tonnen handgemachten Keks backt Tandetzki in einer Woche zusammen mit seinen drei Mitarbeitern.
Hauptsache flexibel
Mit seiner Flexibilität trumpft Joachim Kahl, Geschäftsführer der ELDISY GmbH und GründerChampion aus Sachsen-Anhalt. ELDISY versteht sich als Technologiepartner der Automobilindustrie für Gummi- und Kunststoffsysteme.
Kahl sagt: "Unsere Mitbewerber sind alle größer als wir, aber wir sind flexibler. Wenn z.B. Porsche mit einem Problem bei uns anruft, dann ist unser Mitarbeiter am Folgetag vor Ort, und am Abend können wir eine Lösung präsentieren. Bei den großen Firmen dauert es schon mal eine Woche, bis der Außendienstler den Kunden besucht."
Für Thorsten Wanner, Gründer der Systemholz-Handels GmbH und GründerChampion aus Hessen, ist flexibel, wer schnell auf Kundenwünsche eingehen kann.
"Wir haben das Material, das der Kunde sich wünscht auf Lager und können sofort liefern, weil wir uns auf den Bedarf größerer Zimmerer und Dachdecker spezialisiert haben. Wenn mich ein Dachdeckerunternehmen von der Baustelle anruft und fragt, wann wir liefern und ich sage: 'Morgen früh ist das Material da', dann ist das für den Kunden optimal", sagt Wanner.
Staffelt: Vier gute Taten jeden Tag
Die GründerChampions 2005 bekamen ihre Urkunden von Ditmar Staffelt, parlamentarischer Staatssekretär des Bundeswirtschaftsministeriums und Schirmherr der Gründerchampions.
Staffelt lobte das Engagement der Unternehmer. "Im Wirtschaftsministerium sagen wir, Unternehmer vollbringen jeden Tag vier gute Taten:
1. Unternehmer verwirklichen sich selbst
2. Unternehmer fördern den Wettbewerb
3. Unternehmer tun etwas für den Kunden, und
4. Unternehmer nützen der Volkswirtschaft."
Unterstützung bekam Staffelt vom brandenburgischen Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns sowie von Berlins Senator für Wirtschaft, Arbeit und Frauen, Harald Wolf.
Wolf sagte, die Gründer der Region hätten ein enormes Potential, wenn es darum ginge Arbeitsplätze zu schaffen.
Ulrich Junghanns lobte an der Veranstaltung der Gründer- und Unternehmertage, dass Gründer auf Unternehmer träfen, und es so zu einem Wissensaustausch und zu fruchtbaren Kontakten kommen könne.

Die Gründerin von "Die Touragentur", die Outdoor-Touren im Saarland organisiert, sagt, auf dem hart umkämpften Tourismusmarkt komme es auf das richtige Marketing an. "Die Auszeichnung brachte mir bereits einige Aufmerksamkeit in der Presse".
Ein Team vom ZDF hatte die Unternehmerin bereits besucht, und die regionalen Zeitungen berichteten vom Sieg in dem bundesweiten Wettbewerb, in dem jedes Bundesland einen GründerChampion präsentiert.
Auszeichnung vermarkten

Das Erfolgsgeheimnis seiner Bäckerei verriet Tandetzki biz-AWARDS: "Ich bediene eine Nische, in der ich kaum Konkurrenz habe. Früher hat jeder Bäcker auch Kekse gebacken, aber das lohnt sich nicht mehr. Wenn ein normaler Bäcker heute eine Anfrage bekommt, mal eben 40 Kilogramm Kekse auszuliefern, dann fehlen die Kapazitäten."
Zwei Tonnen handgemachten Keks backt Tandetzki in einer Woche zusammen mit seinen drei Mitarbeitern.
Hauptsache flexibel

Kahl sagt: "Unsere Mitbewerber sind alle größer als wir, aber wir sind flexibler. Wenn z.B. Porsche mit einem Problem bei uns anruft, dann ist unser Mitarbeiter am Folgetag vor Ort, und am Abend können wir eine Lösung präsentieren. Bei den großen Firmen dauert es schon mal eine Woche, bis der Außendienstler den Kunden besucht."
Für Thorsten Wanner, Gründer der Systemholz-Handels GmbH und GründerChampion aus Hessen, ist flexibel, wer schnell auf Kundenwünsche eingehen kann.
"Wir haben das Material, das der Kunde sich wünscht auf Lager und können sofort liefern, weil wir uns auf den Bedarf größerer Zimmerer und Dachdecker spezialisiert haben. Wenn mich ein Dachdeckerunternehmen von der Baustelle anruft und fragt, wann wir liefern und ich sage: 'Morgen früh ist das Material da', dann ist das für den Kunden optimal", sagt Wanner.
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