Businessplan-Wettbewerb Nordbayern

Die Sieger der zweiten Phase 2009


Die Sieger der zweiten Phase des Businessplan-Wettbewerbs Nordbayern (BPWN) 2009 stehen fest. Mit dabei: energieeffiziente Leuchtdisplays und ätzende Flüssigkeiten.


Am 7. Mai 2009 wurden zehn Start-ups aus Franken und der Oberpfalz ausgezeichnet – mit zusammengerechnet 15.000 Euro. Insgesamt reichten 70 Gründer und Unternehmer ihr Geschäftskonzept in der zweiten Phase des Wettbewerbs ein.

Die Sieger der zweiten Phase:

Energieeffiziente Leuchtdisplays: AC Light Design Deutschland GmbH
aus Birgland (bei Amberg)

AC Light Design entwickelt besonders effiziente Leucht¬module für die Innen- und Außenwerbung, die Ladendekoration oder die POS-Signalisierung. Damit sollen sich gegenüber herkömmlichen Leuchtkästen bis zu 90 Prozent der Energiekosten sparen lassen. Zudem seien die Lichtdisplays quasi wartungsfrei.

Online-Besucher in Echtzeit analysieren und ansprechen: New Elements GmbH
aus Nürnberg

New Elements hat eine Softwarelösung entworfen, die Besucher auf einer Internetseite in Echtzeit erfasst sowie deren Verhalten und Herkunft auswertet. Das Besondere: Das Unternehmen kann auf einen Besucher unmittelbar reagieren und mit ihm direkt in Kommunikation treten.

Kristalle züchten für neuartige Leuchtdioden: Crystal Grower
aus Erlangen

Mit einem Verfahren von Crystal Grower lassen sich so genannte Alu¬minium¬nitrid-Halbleiterkristalle züchten – ein Material, das bisher nicht verfügbar war. Aus den Kristallen lassen sich energieeffiziente LED-Leuchten herstellen, die eine längere Lebensdauer und eine höhere Leuchtintensität aufweisen.

Sensor misst ätzende Flüssigkeiten: SensAction AG
aus Coburg

SensAction entwickelt und produziert Sensoren, mit denen sich zum Beispiel kleine Kräfte im Sub-Newton-Bereich messen lassen. Auch die Veränderungen oder Konzentrationen in Flüssigkeiten seien mit den Sensoren erfassbar.

Industrielle Netzteile: FRANCOTEC GmbH
aus Gunzenhausen

TRICO heißt die patentierte Technologie der FRANCOTEC GmbH. Sie stellt effiziente und kundenspezifische Netzteile für den industriellen Bereich her. Die Netzteile sollen enorm energiesparend sein und keinen Elektrosmog verursachen.

Mit Kunststoff-Additiven Metalle ersetzen: H.C. Carbon GmbH
aus Nürnberg

H.C. Carbon entwickelt Additive für Kunststoffe. Diese sollen das Material stabiler machen und ihm eine wesentlich höhere elektrische und thermische Leit- und Isolationsfähigkeit geben.

Geheimwaffe gegen resistente Bakterien: SmartmAb
aus Würzburg

Gegen Antibiotika resistente Bakterien stellen eine große Gefahr dar. SmartmAb entwickelte eine Antikörpertherapie, mit der sich schwere Infektionen behandeln lassen, die durch resistente Bakterienstämme des Typs Staphylococcus aureus verursacht werden.

RFID-Lösung für kleinere Unternehmen: Pramari Europe GmbH
aus Regensburg

Pramari Europe liefert eine Software, mit der sich RFID-Lesegeräte zum Beispiel mit Warenwirtschaftsystemen verbinden lassen. Mit RFID (Radio Frequency Identification) werden unter anderem Wareninformationen berührungslos übermittelt.

Magnetisch geführte Elektronenstrahlen: TOM`5 Radiation Therapy GbR
aus Marloffstein

Strahlentherapie gegen Tumoren lautet das Aufgabengebiet von TOM`5 Radiation Therapy. Eine Konstruktion der GbR lenkt den vom Strahlen-Beschleuniger erzeugten Elektronenstrahl magnetisch um den Patienten. Vorteil: Der Apparat ist kostengünstiger und ermöglicht schnellere sowie präzisere Bestrahlungen.

Sensor zur Gasmessung: Velvent Technologies
aus Erlangen

Velvent Technologies hat einen neuen Sensor entwickelt, der die Strömungsgeschwindigkeit und den Massenstrom unterschiedlichster Gase misst. Eingesetzt wird der Sensor unter anderem im Haushalt als Gasverbrauchszähler oder als Luftmassenmesser in Kraftfahrzeugen.

Hochschulgründerpreis
Im Rahmen der Preisverleihung wurde auch der Hochschulgründerpreis vergeben. Stefan Schwaneck, Mitarbeiter und Tutor am Lehrstuhl für Marketing der Universität Würzburg, war vor Ort und hat auf gruenderszene.de seine Impressionen niedergeschrieben.

Einstieg in dritte Phase bis 16. Juni möglich
Mit der Prämierung der BPWN-Sieger Phase 2 geht der dreistufige Businessplan-Wettbewerb Nordbayern in die letzte Runde.

Bis zum 16. Juni 2009 haben die Gründer und Start-ups Zeit, ihren Businessplan mit Hilfe der erhaltenen Feedbacks der Juroren weiter zu optimieren.

Auch Neueinsteiger sind aufgerufen, einen vollständigen Businessplan inklusive Finanzplanung und Finanzierungsstrategie in den Wettbewerb einzureichen. Den drei Siegern winkt ein Preisgeld von insgesamt 30.000 Euro.


Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie im Wettbewerbseintrag.

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