Businessplan Wettbewerb Medizinwirtschaft
Zehn plus ein Sieger der erste Phase stehen fest
Von der Geschäftsidee zum ausgereiften Businessplan in vier Monaten: Das ist das Konzept des Businessplan Wettbewerbs Medizinwirtschaft. Die zehn Preisträger der ersten Wettbewerbsphase stehen jetzt fest – und ein Sieger außer Konkurrenz.
Eineinhalb Monate nach Start des ersten Wettbewerbs der Medizinwirtschaftsbranche wurden die zehn besten Unternehmenskonzepte mit insgesamt 5.000 Euro prämiert. 109 Einzelgründer und 44 Gründerteams hatten in der ersten Runde einen Basis-Businessplan eingereicht. Die Bereiche:
• Life Science, Biomedizin und Biotechnologie (30 Prozent)
• medizintechnische Produkte (24 Prozent)
• Dienstleistungen für Einrichtungen des Gesundheitswesens (20 Prozent)
• Prävention, Rehabilitation, Wellness und Ernährung (16 Prozent)
• IT-, Organisations- und Kommunikationslösungen (11 Prozent)
Die Sieger im Überblick
• A2M Pharma greift Ideen für neue Arzneimittel aus der akademischen Forschung auf und entwickelt diese zur Marktreife. Das Wittener Team hat sich auf die Behandlung von Erkrankungen des zentralen Nervensystems spezialisiert – zum Beispiel Alzheimer, chronischer Schmerz oder Multiple Sklerose.
• Das Team Atemluftdiagnostik aus Dortmund will die ausgeatmete Luft der Menschen als Informationsträger über den Gesundheitszustand etablieren. Nur zehn Milliliter ausgeatmete geben innerhalb weniger Minuten Auskunft über Gesundheitszustand, Stoffwechselprozesse und Medikamentenwirkung.
• Patientenspezifische Endoprothesen aus einem neuen Titanschaum-Material – das ist die Geschäftsidee des niederländischen Teams BioArTiss. Dabei legen die Gründer größten Wert auf den Patientennutzen hinsichtlich Passform, Funktionalität und Standzeiten.
• Das Team CID aus Köln verbessert durch Netzwerke die Zusammenarbeit von Arztpraxen, Krankenhäusern und weiteren Dienstleistern in der Behandlung von Diabetes und ihren Folgeerkrankungen. Dabei helfen standardisierte Behandlungspfade, eine kontinuierliche Aus- und Weiterbildung sowie effizientes Controlling.
• Die Geschäftsidee des Kölner Diplom-Biologen Hossein Askari aus Köln: ein Zentrum für genetische Analysen, um genetische Beratung für Hausärzte zu ermöglichen. Dabei werden Speichelproben von Patienten hinsichtlich ihrer genetischen Rohdaten analysiert. Die Ergebnisse werden in eine verständliche und verwertbare Form umgewandelt.
• Das Team Eyesight & Vision aus Nürnberg entwickelt und vermarktet ein schnelles und kostengünstiges Diagnosegerät für Fehlsichtigkeit, das drei Messegräte in einem vereint: Das Instrument misst Brechkraft und Lage der Intrakokular-Linse wie auch die Augenlänge.
• Mit einer neu entwickelten Software will das Team MediDusa aus Heidelberg die Dokumentation in allen medizinischen Fachbereichen und Berufsgruppen optimieren. Die standardisierte Dokumentation verbessert die Informationstiefe und ermöglicht den Datenaustausch.
• Das Ärzte-Team medu.cert will die Defizite bei der ärztliche Weiterbildung in Deutschland ausräumen – mit einem Siegel für die Weiterbildungsqualität. Mit dem Qualitätssiegel positionieren sich Krankenhäuser als attraktive Arbeitgeber bei Ärzten und sparen Kosten für Personalwerbung und Vertretungsärzte.
• Das Gründerteam NANOSCOPIX aus Dresden bietet neue Produkte zur Fluoreszenz-Messtechniken im Tiefsttemperaturbereich. Die Innovationen spielen eine wichtige Rolle bei der Früherkennung von Krankheiten wie Diabetes–Typ-II, Krebstumoren, malignen Erkrankungen, demenziellen Erkrankungen und Allergien.
• Die Hannoveraner von Particular produzieren Nanopartikel in Flüssigkeiten, die unter anderem bei der Verbesserung von Implantaten zum Einsatz kommen. Das Besondere: Die Herstellung erfolgt ohne Chemikalien, sondern mit einem physikalischen Laser-Abtragsverfahren, das reine Partikel mit großer Materialvielfalt und besonderen Eigenschaften hervorbringt.
• Ebenfalls prämierungswürdig, aber außer Konkurrenz gestartet ist das Team Humedics aus Mülheim, Großbeeren und Berlin. Das Gründerteam will die Leberdiagnostik mit einem System aus Leberfunktionstest (LiMAx-Test) und zugehörigem Messgerät (FLIP) revolutionieren. Das System liefert ein sofortiges Untersuchungsergebnis, ermöglicht eine effiziente Therapie und erlaubt eine frühzeitige Vorhersage von Komplikationen.
Jetzt noch einsteigen
Bis Ende November 2009 haben die Teilnehmer jetzt Zeit, ihre Geschäftsidee weiterzuentwickeln. Auch Quereinsteiger können noch bis zum 15. Oktober 2009 in die zweite Wettbewerbsphase einsteigen. Und das kann sich lohnen: Bei der abschließenden Prämierung Mitte Dezember werden weitere 50.000 Euro für die besten Businesspläne vergeben.
Weitere Informationen zum Businessplan Wettbewerb Medizinwirtschaft erhalten Sie im Wettbewerbseintrag und unter www.startbahn-ruhr.de.
Eineinhalb Monate nach Start des ersten Wettbewerbs der Medizinwirtschaftsbranche wurden die zehn besten Unternehmenskonzepte mit insgesamt 5.000 Euro prämiert. 109 Einzelgründer und 44 Gründerteams hatten in der ersten Runde einen Basis-Businessplan eingereicht. Die Bereiche:
• Life Science, Biomedizin und Biotechnologie (30 Prozent)
• medizintechnische Produkte (24 Prozent)
• Dienstleistungen für Einrichtungen des Gesundheitswesens (20 Prozent)
• Prävention, Rehabilitation, Wellness und Ernährung (16 Prozent)
• IT-, Organisations- und Kommunikationslösungen (11 Prozent)
Die Sieger im Überblick
• A2M Pharma greift Ideen für neue Arzneimittel aus der akademischen Forschung auf und entwickelt diese zur Marktreife. Das Wittener Team hat sich auf die Behandlung von Erkrankungen des zentralen Nervensystems spezialisiert – zum Beispiel Alzheimer, chronischer Schmerz oder Multiple Sklerose.
• Das Team Atemluftdiagnostik aus Dortmund will die ausgeatmete Luft der Menschen als Informationsträger über den Gesundheitszustand etablieren. Nur zehn Milliliter ausgeatmete geben innerhalb weniger Minuten Auskunft über Gesundheitszustand, Stoffwechselprozesse und Medikamentenwirkung.
• Patientenspezifische Endoprothesen aus einem neuen Titanschaum-Material – das ist die Geschäftsidee des niederländischen Teams BioArTiss. Dabei legen die Gründer größten Wert auf den Patientennutzen hinsichtlich Passform, Funktionalität und Standzeiten.
• Das Team CID aus Köln verbessert durch Netzwerke die Zusammenarbeit von Arztpraxen, Krankenhäusern und weiteren Dienstleistern in der Behandlung von Diabetes und ihren Folgeerkrankungen. Dabei helfen standardisierte Behandlungspfade, eine kontinuierliche Aus- und Weiterbildung sowie effizientes Controlling.
• Die Geschäftsidee des Kölner Diplom-Biologen Hossein Askari aus Köln: ein Zentrum für genetische Analysen, um genetische Beratung für Hausärzte zu ermöglichen. Dabei werden Speichelproben von Patienten hinsichtlich ihrer genetischen Rohdaten analysiert. Die Ergebnisse werden in eine verständliche und verwertbare Form umgewandelt.
• Das Team Eyesight & Vision aus Nürnberg entwickelt und vermarktet ein schnelles und kostengünstiges Diagnosegerät für Fehlsichtigkeit, das drei Messegräte in einem vereint: Das Instrument misst Brechkraft und Lage der Intrakokular-Linse wie auch die Augenlänge.
• Mit einer neu entwickelten Software will das Team MediDusa aus Heidelberg die Dokumentation in allen medizinischen Fachbereichen und Berufsgruppen optimieren. Die standardisierte Dokumentation verbessert die Informationstiefe und ermöglicht den Datenaustausch.
• Das Ärzte-Team medu.cert will die Defizite bei der ärztliche Weiterbildung in Deutschland ausräumen – mit einem Siegel für die Weiterbildungsqualität. Mit dem Qualitätssiegel positionieren sich Krankenhäuser als attraktive Arbeitgeber bei Ärzten und sparen Kosten für Personalwerbung und Vertretungsärzte.
• Das Gründerteam NANOSCOPIX aus Dresden bietet neue Produkte zur Fluoreszenz-Messtechniken im Tiefsttemperaturbereich. Die Innovationen spielen eine wichtige Rolle bei der Früherkennung von Krankheiten wie Diabetes–Typ-II, Krebstumoren, malignen Erkrankungen, demenziellen Erkrankungen und Allergien.
• Die Hannoveraner von Particular produzieren Nanopartikel in Flüssigkeiten, die unter anderem bei der Verbesserung von Implantaten zum Einsatz kommen. Das Besondere: Die Herstellung erfolgt ohne Chemikalien, sondern mit einem physikalischen Laser-Abtragsverfahren, das reine Partikel mit großer Materialvielfalt und besonderen Eigenschaften hervorbringt.
• Ebenfalls prämierungswürdig, aber außer Konkurrenz gestartet ist das Team Humedics aus Mülheim, Großbeeren und Berlin. Das Gründerteam will die Leberdiagnostik mit einem System aus Leberfunktionstest (LiMAx-Test) und zugehörigem Messgerät (FLIP) revolutionieren. Das System liefert ein sofortiges Untersuchungsergebnis, ermöglicht eine effiziente Therapie und erlaubt eine frühzeitige Vorhersage von Komplikationen.
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Bis Ende November 2009 haben die Teilnehmer jetzt Zeit, ihre Geschäftsidee weiterzuentwickeln. Auch Quereinsteiger können noch bis zum 15. Oktober 2009 in die zweite Wettbewerbsphase einsteigen. Und das kann sich lohnen: Bei der abschließenden Prämierung Mitte Dezember werden weitere 50.000 Euro für die besten Businesspläne vergeben.
Weitere Informationen zum Businessplan Wettbewerb Medizinwirtschaft erhalten Sie im Wettbewerbseintrag und unter www.startbahn-ruhr.de.
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