Businessplan Wettbewerb Medizinwirtschaft
Am 1. April startet der Businessplan Wettbewerb Medizinwirtschaft in die siebte Runde. Bis zum 8. Mai 2011 können sich junge Unternehmen mit innovativen Geschäftsideen aus der Medizinwirtschaft dann wieder bewerben.
"Die Branche ist eine enorme Wachstumsbranche", sagt Gary Gelsing, Pressesprecher des Veranstalters Startbahn MedEcon Ruhr. "Deutschland ist inzwischen keine Autowirtschaft mehr, sondern eine Gesundheitswirtschaft – mit 4,6 Millionen Beschäftigten und einem jährlichen Umsatz von 20 Milliarden Euro. Das wollen wir weiter fördern."
Und das Fördern hört bei den Sach- und Geldpreisen in Gesamthöhe von 65.000 nicht auf: "Die Medizinwirtschaft ist ein komplexer und sehr reglementierter Sektor", sagt Gelsing. "Darum wollen wir den jungen Unternehmen mit unserem Know-how und unserem großen Netzwerk den Einstieg erleichtern."
Zudem können sich die Teilnehmer ihre Businesspläne bei einem Partnerinstitut zertifizieren lassen. "Mit diesem Gütesiegel haben die Gründer Pluspunkte bei Verhandlungen mit potenziellen Geldgebern."
"Man muss auch verkaufen können"
Einen besonderen Fokus legen die Veranstalter in ihren Coachings auch auf die Bereiche Marketing, Vertrieb, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Denn gerade dabei hapere es bei vielen jungen Unternehmen noch, so Gelsing: "Viele Teilnehmer haben einen wissenschaftlichen Hintergrund – und sind auf dieser Seite entsprechend top. Dafür bleibt der wirtschaftliche Part manchmal zu sehr im Hintergrund."
Das sei aber gerade in der Gründungsphase wichtig: "Man muss auch verkaufen können", sagt Gelsing. "Oder sich jemanden ins Team holen, der das kann."
Vier Monate haben die Teilnehmer Zeit, um ihren Businessplan zertifizierungsreif zu machen – von der Geschäftsidee bis zum tragfähigen Konzept. Etwa 80 Teilnehmer bewerben sich inzwischen jedes Jahr, in der vergangenen Runde sogar mehr als 100.
"Jede dritte Geschäftsidee kommt aus der Medizintechnik, fast genauso viele aus dem Bereich Life Science / Biotechnologie", sagt Gelsing. Verhalten sei dagegen bislang der Anteil von Bewerbungen aus dem Dienstleistungssektor. "Und das trotz vieler Möglichkeiten – von Rehabilitation bis Ernährung."
Luft nach oben sieht Gelsing auch noch bei Ausgründungen aus Hochschulen und der klinischen Forschung sowie bei der Beteiligung von Frauen: "Da wollen wir uns künftig noch stärker engagieren, beispielsweise mit speziellen Projekten und Sonderpreisen."
Zum Wettbewerb
Der Businessplan Wettbewerb Medizinwirtschaft gehört zu den Gründerwettbewerben der Startbahn MedEcon Ruhr GmbH. Er wird von der Europäischen Union und dem Land Nordrhein-Westfalen gefördert und wurde erstmals 2006 durchgeführt.
Weitere Informationen zum Businessplan Wettbewerb Medizinwirtschaft und den Teilnahmebedingungen erhalten Sie im Wettbewerbseintrag und unter www.startbahn-ruhr.de.
(http://p110813.typo3server.info/index.php?id=bpw_wettbewerb)
"Deutschland ist eine Gesundheitswirtschaft"
Businessplan Wettbewerb Medizinwirtschaft startet in eine neue Runde
Gary Gelsing, Pressesprecher Startbahn MedEcon Ruhr
"Die Branche ist eine enorme Wachstumsbranche", sagt Gary Gelsing, Pressesprecher des Veranstalters Startbahn MedEcon Ruhr. "Deutschland ist inzwischen keine Autowirtschaft mehr, sondern eine Gesundheitswirtschaft – mit 4,6 Millionen Beschäftigten und einem jährlichen Umsatz von 20 Milliarden Euro. Das wollen wir weiter fördern."
Und das Fördern hört bei den Sach- und Geldpreisen in Gesamthöhe von 65.000 nicht auf: "Die Medizinwirtschaft ist ein komplexer und sehr reglementierter Sektor", sagt Gelsing. "Darum wollen wir den jungen Unternehmen mit unserem Know-how und unserem großen Netzwerk den Einstieg erleichtern."
Zudem können sich die Teilnehmer ihre Businesspläne bei einem Partnerinstitut zertifizieren lassen. "Mit diesem Gütesiegel haben die Gründer Pluspunkte bei Verhandlungen mit potenziellen Geldgebern."
"Man muss auch verkaufen können"
Einen besonderen Fokus legen die Veranstalter in ihren Coachings auch auf die Bereiche Marketing, Vertrieb, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Denn gerade dabei hapere es bei vielen jungen Unternehmen noch, so Gelsing: "Viele Teilnehmer haben einen wissenschaftlichen Hintergrund – und sind auf dieser Seite entsprechend top. Dafür bleibt der wirtschaftliche Part manchmal zu sehr im Hintergrund."
Das sei aber gerade in der Gründungsphase wichtig: "Man muss auch verkaufen können", sagt Gelsing. "Oder sich jemanden ins Team holen, der das kann."
Vier Monate haben die Teilnehmer Zeit, um ihren Businessplan zertifizierungsreif zu machen – von der Geschäftsidee bis zum tragfähigen Konzept. Etwa 80 Teilnehmer bewerben sich inzwischen jedes Jahr, in der vergangenen Runde sogar mehr als 100.
"Jede dritte Geschäftsidee kommt aus der Medizintechnik, fast genauso viele aus dem Bereich Life Science / Biotechnologie", sagt Gelsing. Verhalten sei dagegen bislang der Anteil von Bewerbungen aus dem Dienstleistungssektor. "Und das trotz vieler Möglichkeiten – von Rehabilitation bis Ernährung."
Luft nach oben sieht Gelsing auch noch bei Ausgründungen aus Hochschulen und der klinischen Forschung sowie bei der Beteiligung von Frauen: "Da wollen wir uns künftig noch stärker engagieren, beispielsweise mit speziellen Projekten und Sonderpreisen."
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Weitere Informationen zum Businessplan Wettbewerb Medizinwirtschaft und den Teilnahmebedingungen erhalten Sie im Wettbewerbseintrag und unter www.startbahn-ruhr.de.
(http://p110813.typo3server.info/index.php?id=bpw_wettbewerb)
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