Qualitätspreis Berlin/Brandenburg
Neues Outfit für mehr Teilnehmer
Der Qualitätspreis Berlin-Brandenburg öffnete am 10. Mai zum vierten Mal seine Wettbewerbspforten. Nachdem der Preis in den letzten Jahren mit niedrigen Teilnehmerzahlen und mangelnder Anerkennung zu kämpfen hatte, soll dieses Mal einiges anders werden. Was sich ändert, sagt Ihnen biz-AWARDS.
Qualitätsmanagement schreckt noch zu sehr ab
Guter Preis - wenig Beachtung: Das war das Fazit des Preises in den letzten beiden Wettbewerbsjahren. Obwohl der Preis einer der anspruchsvollsten in Deutschland ist, wurden die Erfolge der beteiligten Unternehmen in den Medien nur unzureichend wahrgenommen. "Viele denken, Qualitätsmanagement (QM) kostet viel Zeit und Geld ", sagt Daniela Chudoba, Projektleiterin der RKW Berlin GmbH und Servicebüro Berlin für den Qualitätspreis Berlin-Brandenburg 2008 .
Das stimme aber nicht, sagt Chudoba im Gespräch mit biz-AWARDS. "Jedes QM fängt klein an, es muss nicht gleich das EFQM-Modell (EFQM = Excellence der European Foundation for Quality Management) sein. Kleine Verbesserungen wie eine klarere Mitarbeiterorientierung bringen bereits etwas – sie verbessern zum Beispiel den Kundenkontakt."
Marke der Hauptstadtregion
Um diese Vorteile des Qualitätsmanagement besser zu kommunizieren, legt sich der Qualitätspreis eine neue Corporate Identity zu. "Der Preis soll eine Marke für die Hauptstadtregion werden. Unser Ziel: Mit einer professionellen PR- und Marketingkampagne weitere Unternehmen in Berlin und Brandenburg sowie die Medien zu erreichen." Dafür bekommt der Qualitätspreis ein neu entwickeltes Logo, einen überarbeiteten Internetauftritt und neu gestaltete Medienmaterialien.
Das neue Design soll den Preis attraktiver machen: für neue Teilnehmer; für Sponsoren und Assessoren, die ehrenamtlich tätig sind.
Mehr kleine Teilnehmer gesucht
Natürlich möchte der Preis in erster Linie mehr Teilnehmer anlocken, erklärt die Projektleiterin. Im letzten Jahr waren es lediglich 25 Unternehmen. "Viele kleine Handwerksbetriebe sind zwar am Wettbewerb interessiert. Aber sie trauen sich die ausführliche Bewerbung aufgrund knapper zeitlicher und personeller Ressourcen nicht zu. Wir wollen ihnen Mut machen und sie dabei unterstützen, sich weiter in Richtung Business-Excellence zu entwickeln."
Erklärt werden die speziellen Themen von erfolgreichen Unternehmen, zum Beispiel den Preisträgern der vergangenen Jahre und zum Auftakt von VW Coaching, dem "Wissensmanager 2006."
Ein anderes Thema wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sein. "Die Veranstaltungen sollen den konkreten Nutzen eines Qualitätsmodells EFQM an praktischen Beispielen darstellen - mit Podiumsdiskussionen zwischen Assessoren, Teilnehmern und Vertretern aus der Politik." Bis zum Bewerbungschluss des Wettbewerbs am 31. März 2008 soll es über 30 Veranstaltungen geben.
Botschafter des Gewinns
Auf den Events treten laut Daniela Chudoba erstmals ehemalige Preisträger als Botschafter des Wettbewerbes auf. "Die Botschafter sollen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen und den Teilnehmern Tipps geben." Für die Berliner Unternehmen wurde Gabi Grützner von der micro resist technology GmbH (Sieger 2002, 2006) und Christian Seifert von der REHA Vita (Sieger 2006) als Brandenburger Botschafter berufen.
Nahezu unverändert bleibt das Bewertungsmodell nach EFQM-Richtlinien. "Durch den Einsatz unabhängiger Assessoren bekommt jedes Unternehmen weiterhin ausführlichen Feedbackbericht und die Finalisten sogar einen Vor-Ort-Besuch und somit eine kostenlose Unternehmensbewertung."
Im Bereich Familienfreundlichkeit und Gender Mainstreaming orientiert sich der Preis zukünftig stärker auf die Chancengleichheit zwischen Mann und Frau sowie der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Wer hat Chancen, wer nicht
Zwar bleibt es dabei, dass Firmen ohne eine Qualitätszertifizierung nach ISO oder EFQM auch in diesem Jahr wahrscheinlich nicht gewinnen können. "Langjährige Erfahrung im Qualitätsmanagement ist weiterhin das A und O. Die Qualität muss im Unternehmen gelebt werden."
Wer kein oder nur wenig Qualitätsmanagement betreibt kann mit einer Teilnahme aber eigene Verbesserungspotentiale entdecken, sagt Daniela Chudoba. Mit Hilfe der Bewerbungsbroschüre und den dahinter liegenden Kriterien können die Unternehmen einen ersten Überblick aller Unternehmensprozesse erarbeiten.
Qualitätsmanagement schreckt noch zu sehr ab
Guter Preis - wenig Beachtung: Das war das Fazit des Preises in den letzten beiden Wettbewerbsjahren. Obwohl der Preis einer der anspruchsvollsten in Deutschland ist, wurden die Erfolge der beteiligten Unternehmen in den Medien nur unzureichend wahrgenommen. "Viele denken, Qualitätsmanagement (QM) kostet viel Zeit und Geld ", sagt Daniela Chudoba, Projektleiterin der RKW Berlin GmbH und Servicebüro Berlin für den Qualitätspreis Berlin-Brandenburg 2008 .
Das stimme aber nicht, sagt Chudoba im Gespräch mit biz-AWARDS. "Jedes QM fängt klein an, es muss nicht gleich das EFQM-Modell (EFQM = Excellence der European Foundation for Quality Management) sein. Kleine Verbesserungen wie eine klarere Mitarbeiterorientierung bringen bereits etwas – sie verbessern zum Beispiel den Kundenkontakt."
Marke der Hauptstadtregion
Um diese Vorteile des Qualitätsmanagement besser zu kommunizieren, legt sich der Qualitätspreis eine neue Corporate Identity zu. "Der Preis soll eine Marke für die Hauptstadtregion werden. Unser Ziel: Mit einer professionellen PR- und Marketingkampagne weitere Unternehmen in Berlin und Brandenburg sowie die Medien zu erreichen." Dafür bekommt der Qualitätspreis ein neu entwickeltes Logo, einen überarbeiteten Internetauftritt und neu gestaltete Medienmaterialien.
Das neue Design soll den Preis attraktiver machen: für neue Teilnehmer; für Sponsoren und Assessoren, die ehrenamtlich tätig sind.
Mehr kleine Teilnehmer gesucht
Natürlich möchte der Preis in erster Linie mehr Teilnehmer anlocken, erklärt die Projektleiterin. Im letzten Jahr waren es lediglich 25 Unternehmen. "Viele kleine Handwerksbetriebe sind zwar am Wettbewerb interessiert. Aber sie trauen sich die ausführliche Bewerbung aufgrund knapper zeitlicher und personeller Ressourcen nicht zu. Wir wollen ihnen Mut machen und sie dabei unterstützen, sich weiter in Richtung Business-Excellence zu entwickeln."
15 Infoveranstaltungen
Der neue Auftritt des Qualitätspreises startet im Juni, zusammen mit den ebenfalls geplanten Informationsveranstaltungen. Auf diesen werden Know-how und praxisorientierte Tipps rund um die neun Kriterien des Bewertungsmodells im Mittelpunkt stehen, so Frau Daniela Chudoba. "Jede Veranstaltung steht unter einem bestimmten Motto. Zum Auftakt am 19. Juni geht es um das Thema: Mehr Lernen - Mehr Wissen - Mehr Innovationenden."Erklärt werden die speziellen Themen von erfolgreichen Unternehmen, zum Beispiel den Preisträgern der vergangenen Jahre und zum Auftakt von VW Coaching, dem "Wissensmanager 2006."
Ein anderes Thema wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sein. "Die Veranstaltungen sollen den konkreten Nutzen eines Qualitätsmodells EFQM an praktischen Beispielen darstellen - mit Podiumsdiskussionen zwischen Assessoren, Teilnehmern und Vertretern aus der Politik." Bis zum Bewerbungschluss des Wettbewerbs am 31. März 2008 soll es über 30 Veranstaltungen geben.
Botschafter des Gewinns
Auf den Events treten laut Daniela Chudoba erstmals ehemalige Preisträger als Botschafter des Wettbewerbes auf. "Die Botschafter sollen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen und den Teilnehmern Tipps geben." Für die Berliner Unternehmen wurde Gabi Grützner von der micro resist technology GmbH (Sieger 2002, 2006) und Christian Seifert von der REHA Vita (Sieger 2006) als Brandenburger Botschafter berufen.
Neue Kategorien, gleiches Bewertungsmodell
Auch inhaltlich ändern sich einige Dinge. Es gibt jetzt vier Kategorie: für Unternehmen bis zu 20, 100, 200 und über 251 Beschäftigten. Dafür wird es keinen Unterschied mehr zwischen produzierenden und dienstleistenden Unternehmen geben. Die Bewerbung hat sich ebenfalls leicht geändert. Was genau, wird aber erst mit der Ausgabe der Bewerbungsvorlage Anfang Juli verraten.Nahezu unverändert bleibt das Bewertungsmodell nach EFQM-Richtlinien. "Durch den Einsatz unabhängiger Assessoren bekommt jedes Unternehmen weiterhin ausführlichen Feedbackbericht und die Finalisten sogar einen Vor-Ort-Besuch und somit eine kostenlose Unternehmensbewertung."
Im Bereich Familienfreundlichkeit und Gender Mainstreaming orientiert sich der Preis zukünftig stärker auf die Chancengleichheit zwischen Mann und Frau sowie der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Wer hat Chancen, wer nicht
Zwar bleibt es dabei, dass Firmen ohne eine Qualitätszertifizierung nach ISO oder EFQM auch in diesem Jahr wahrscheinlich nicht gewinnen können. "Langjährige Erfahrung im Qualitätsmanagement ist weiterhin das A und O. Die Qualität muss im Unternehmen gelebt werden."
Wer kein oder nur wenig Qualitätsmanagement betreibt kann mit einer Teilnahme aber eigene Verbesserungspotentiale entdecken, sagt Daniela Chudoba. Mit Hilfe der Bewerbungsbroschüre und den dahinter liegenden Kriterien können die Unternehmen einen ersten Überblick aller Unternehmensprozesse erarbeiten.
Bewerbungschluss
Interessierte Unternehmen aus Berlin und Brandenburg können sich bis zum 31. März 2008 für den Qualitätspreis bewerben. Die Bewerbungsvorlage mit den Preis-Kriterien steht ab 1.7. 2007 online zur Verfügung.zum Wettbewerb
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