Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft
Galanacht mit Linsen und Zündstoff
Es ist vollbracht: Die 28. Auflage des Innovationspreises der deutschen Wirtschaft fand ihr Ende. Bei der Galanacht in der Frankfurter Oper gesellten sich ein Gasmotor, eine Mikrolinse, eine Photovoltaik-Technik und ein Handy auf dem Siegerpodest zueinander.
Freie Form für Linsen
Die Mittelstands-Innovation des Jahres kommt von LIMO Lissotschenko Mikrooptik aus Dortmund. Sie entwickelte ein Strahlformungssystem auf Basis von Freiform-Mikrolinsen.
Auf Deutsch: Hochleistungslaser erhalten durch eine präzise Strahlformung neue Anwendungsbereiche der Makro-, Mikro- und Nano-Materialbearbeitung. Die Laserleistung lässt sich damit sehr genau dosieren.
Die Strahlformungsoptiken von LIMO können beliebige Arten von Laserlicht und Strahlgeometrien formen, zum Beispiel quadratische, rechteckige, dreieckige oder auch linienförmige Laserstrahlen.
Angewendet wird die Technik zum Beispiel in der Mikrolithographie, der Fertigung von Flachbildschirmen und dem Maschinenbau.
Mit VollGAS heizen
Die MAN Diesel Gruppe aus Augsburg wurde zum Erstplatzierten in der Kategorie Großunternehmen gewählt. Das Siegerprojekt: ein Gasmotor mit neuartigem Zündverfahren – PGI.
Die Technik wurde bereits im Frühsommer 2006 präsentiert. PGI steht dabei für "Performance Gas Injection": ein neues Hochenergie-Zündsystem. Dabei handelt es sich um einen Ottomotor ohne Zündkerzen, aber mit Mitteldruck und Wirkungsgrad eines Dieselmotors.
Der erste am Markt eingeführte Motor erzielt zwischen fünf und acht Megawatt Leistung. Eingesetzt wird der Motor oft auch in Blockheizkraftwerken mit Kraft-Wärme-Kopplung.
Mehr Wirkung
Start-up des Jahres wurde Concentrix Solar aus Freiburg. Concentrix erhielt den Preis für seine Konzentrator-Photovoltaik-Technologie.
Diese erzielt im Vergleich zur bisherigen PV-Technologien fast doppelt so hohe Wirkungsgrade. Je nach Standort sollen sich so Kostenvorteile zwischen 10 und 20 Prozent ergeben.
Das Prinzip: Mittels so genannter Fresnel-Linsen wird Sonnenlicht auf eine kleine Hochleistungs-Solarzelle gebündelt. Diese wandelt das bis zu 500-fach konzentrierte Licht direkt in elektrische Energie um.
Concentrix Solar ist ein Spin-off des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE.
Ein Chip, ein Handy
Der Dekadenpreis für Nachhaltigkeit ging an Infineon Technologies aus München. Das Projekt: E-GOLDvoice – das Design eines Ein-Chip-Handys.
Mit der Innovation sollen Handys praktisch aus einem einzelnen Chip hergestellt werden. Auf weniger als vier Quadratzentimeter sind verschiedene Elemente verbunden, unter anderem Basisband-Prozessor, Sende- und Empfangseinheit, aber auch Stromversorgung und Arbeitsspeicher.
Dadurch verringert sich die Anzahl elektronische Komponenten in einem Mobiltelefon auf weniger als 50. Zum Vergleich: bisher wurden etwa 200 Komponenten benötigt.
Mit der Entwicklung bedient Infineon die Nachfrage nach einfach zu bedienenden Handys mit SMS-Funktion, bei denen Klingeltöne und Hintergrundbilder individuell nachladbar sind.
Freie Form für Linsen
Die Mittelstands-Innovation des Jahres kommt von LIMO Lissotschenko Mikrooptik aus Dortmund. Sie entwickelte ein Strahlformungssystem auf Basis von Freiform-Mikrolinsen.
Auf Deutsch: Hochleistungslaser erhalten durch eine präzise Strahlformung neue Anwendungsbereiche der Makro-, Mikro- und Nano-Materialbearbeitung. Die Laserleistung lässt sich damit sehr genau dosieren.
Die Strahlformungsoptiken von LIMO können beliebige Arten von Laserlicht und Strahlgeometrien formen, zum Beispiel quadratische, rechteckige, dreieckige oder auch linienförmige Laserstrahlen.
Angewendet wird die Technik zum Beispiel in der Mikrolithographie, der Fertigung von Flachbildschirmen und dem Maschinenbau.
Mit VollGAS heizen
Die MAN Diesel Gruppe aus Augsburg wurde zum Erstplatzierten in der Kategorie Großunternehmen gewählt. Das Siegerprojekt: ein Gasmotor mit neuartigem Zündverfahren – PGI.
Die Technik wurde bereits im Frühsommer 2006 präsentiert. PGI steht dabei für "Performance Gas Injection": ein neues Hochenergie-Zündsystem. Dabei handelt es sich um einen Ottomotor ohne Zündkerzen, aber mit Mitteldruck und Wirkungsgrad eines Dieselmotors.
Der erste am Markt eingeführte Motor erzielt zwischen fünf und acht Megawatt Leistung. Eingesetzt wird der Motor oft auch in Blockheizkraftwerken mit Kraft-Wärme-Kopplung.
Mehr Wirkung
Start-up des Jahres wurde Concentrix Solar aus Freiburg. Concentrix erhielt den Preis für seine Konzentrator-Photovoltaik-Technologie.
Diese erzielt im Vergleich zur bisherigen PV-Technologien fast doppelt so hohe Wirkungsgrade. Je nach Standort sollen sich so Kostenvorteile zwischen 10 und 20 Prozent ergeben.
Das Prinzip: Mittels so genannter Fresnel-Linsen wird Sonnenlicht auf eine kleine Hochleistungs-Solarzelle gebündelt. Diese wandelt das bis zu 500-fach konzentrierte Licht direkt in elektrische Energie um.
Concentrix Solar ist ein Spin-off des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE.
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