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Kundenfang auf der Internetseite – so gelingt's


Jeder Website-Inhaber kennt das: Viele Besucher der Seite sind kurz danach auch schon wieder weg. Dabei gibt es Wege, Besucher gezielt auf der eigenen Internetseite zu halten.


35 Prozent aller User verließen eine Internetseite nach deren Betreten sofort wieder, sagt Marketing-Experte Daniel Dirkes auf handwerksblatt.de. Für das Unternehmerportal hat Dirkes sechs klassische Fehler von Website-Betreibern aufgelistet und erläutert, wie Sie diese vermeiden:

1. Website Marke Eigenbau: oh je
Investieren Sie in eine ansprechende Gestaltung der Internetseite: Denn mehr als 90 Prozent aller Internetnutzer suchen nach Informationen, um Kaufentscheidungen zu treffen. Diese Informationen müssen schnell und einfach zu finden sein – und dabei hilft das Layout der Seite.

Außerdem wirkt ein nicht ansprechender Internetauftritt unprofessionell. Kunden könnten vermuten, dass der Handwerker dahinter genauso arbeitet.

2. Keiner kümmert sich
Ein häufiges Phänomen im Handwerk: Internetseiten, die einmal angelegt und dann nie wieder aktualisiert werden.

Deshalb sollte ein Mitarbeiter fest für die Pflege der Internetseiten verantwortlich sein und den Nachrichten-Bereich einmal wöchentlich oder monatlich pflegen.

Startseiten und Nachrichtenbereich einer Website sollten ständig gepflegt und aktualisiert werden. Hier ein "positives" Startseiten-Beispiel: biz-AWARDS.de


Außerdem sollten Handwerker in Nachrichten-Bereich ihre Fachkompetenz kommunizieren. So können Sie beispielsweise aktuelle Projekte beschreiben oder Problemstellungen und deren Lösungen erläutern.

Auch für Suchmaschinen wie Google sind regelmäßige Aktualisierungen sinnvoll – denn dann steigt das Ranking der Internetseite.

3. Informationen
Liefern Sie Ihren Besuchern nur Informationen, die für eine Kaufentscheidung wirklich wichtig sind. Nennen Sie auf der Startseite unbedingt die Hauptvorteile des Unternehmens.

Beispielsweise kann ein Tischler seine Seite beginnen mit der Überschrift "Exklusive Möbel, die genau Ihren Geschmack treffen" – oder ein preisbewusster Maler schreibt "Günstige Malerarbeiten für ein schönes Zuhause".

Auch die Firmenchronik gehört mit in den Internetauftritt – aber nur, wenn sie die Erfahrung und Kompetenz des Unternehmens herausstellt. Sinnvoll können auch Fotos des Chefs und der Mitarbeiter sein – bevorzugt in der Rubrik "Wir über uns". So hat der Kunde seine Ansprechpartner vor Augen – inklusive Telefonnummer und E-Mail-Adresse.

Fotos von Ansprechpartnern binden potenzielle Kunden eher. (Foto: Konstantin Gastmann / Pixelio


4. Anreize bieten
Die meisten Internetnutzer verlassen eine Homepage über die Startseite. Die Startseite sollte also möglichst viele Anreize bieten, damit der Nutzer weiterklickt.

Ideal sind Hinweise auf spezielle Angebote, kostenlose Downloads, Verlosungen oder Gratisinformationen. Das können Tipps, zum Beispiel zur Hausrenovierung, zum Energiesparen oder zum Steuerbonus für Handwerkerleistungen.

Mit kostenlosen Statistiktools wie Google Analytics ermitteln Sie, wie viele User die Seite wo verlassen.

5. Das Kontaktfeld
Sie setzen noch auf ein Kontaktformular? Dann haben Sie den potenziellen Kunden schon verloren.

Website-Besucher wünschen sich unter "Kontakt" immer die Kontaktdaten eines Ansprechpartners. Dann muss der Besucher nicht erst im Impressum suchen.

6. Werbung für die Website
Bewerben Sie Ihre Internetseite. Und zwar so, wie Sie für einen neuen Ausstellungsraum Anzeigen schalten oder einen Tag der offenen Tür veranstalten. Sprich: Auf jedes Werbemittel gehört die Internetadresse.

Ein weiteres effizientes Mittel der Neukundengewinnung sind die so genannten "AdWords" bei Google. Sucht ein Nutzer bei Google nach dem, was Ihr Betrieb anbietet, erscheint Ihre Anzeige als Treffer neben den Suchergebnissen.

Dabei zahlen Betriebe nur pro Klick auf ihre Website. Im Handwerk liegen die Preise eher niedrig: je nach Gewerk zwischen 20 und 60 Cent.

"AdWords" lassen sich außerdem regionalisieren, beispielsweise auf 50 Kilometer im Umkreis von Köln oder Mainz. Auch ein Tagesbudget kann festgelegt werden, damit die Kosten nicht ausufern.


Zur Originalmeldung des Handwerksblatt

* Teaserbild: S. Hofschaeger / Pixelio

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